Seite 27 ....................Winter 2010/11

Die neue Einheit Motor/Glocke/Getriebe wurde nun, im von RS-Motor befreiten Seven, ausgerichtet. 

Hier stand mir Dieter wieder mit Rat und Tat zur Seite. Ich muß an dieser Stelle noch den Benni erwähnen, der oft mit dem Dieter zusammen kam, um bei meinem Projekt mit zu helfen. Dieser ist ein  Sevenneuling, der auch gerade seine Seven von Ford OHC auf Opel 16V umbaut. .....

Auch eine neue Kardanwelle wurde passend zum Getriebe gebraucht, welche der Dieter aus seinem Fundus beisteuern konnte. Jetzt konnte ich in den darauf folgenden Tagen, die Motorhalter konstruieren und schweißen. Im Vorfeld hatte ich, bei  Uwe Ebertz (www.mue-ebertz.de), einem Rennsportbesessenen aus einem Nachbarort, Anschlußplatten lasern lassen. 

In der Zwischenzeit entstanden die Formen für ein Turborohr und die Zahnriemenabdeckung. Diese Teile sollten aus Carbon hergestellt werden.

Jetzt, da der Motor im Seven saß, konnte die Ölwannentiefe bestimmt werden. Ich fertigte dann aus Alublech und nach den Erfahrungswerten von Dieter neue Teile an, die mit der vorher gekürzten Ölwanne verschweißt wurden. Hier ist in Herborn die Lohnschweißerei Becker, eine der ersten Adressen. Dort versteht man auch 0,5mm dickes Alu, oder Edelstahl luftfahrtgerecht zu verscheißen!!!!!! So passen jetzt in meine Ölwanne 7,5 Liter Öl.

Längst hatte ich auch den Ventildeckel abgebeizt und neu rot lackiert.

Abbeizen des Ventildeckels:

 

Das Typ 9 Getriebe bekam einen VDO Hallgeber (X 39.397/106/191), an Stelle der Tachowelle verpaßt, damit ich meinen elektronischen Tacho wieder einsetzen konnte. Das Teil habe ich an allen Stellen gekürzt, bis nichts mehr ging, damit es in den Kardantunnel paßt.

Der Rückwärtsgangschalter sollte auch zugänglich bleiben. So habe ich ein Loch in das Alublech des Getriebetunnels gesägt und einen schöne Deckel aus Alu gedengelt.

Der original Gaszug von Opel sollte wieder verwendet werden und mußte an die alte Pedalerie angepaßt werden:

Inzwischen war auch der neue Alu-Wasserkühler (Mercedes 190 ohne Klima), den ich auf ebay ersteigert hatte, eingetroffen. Diesen und meinen Ölkühler setzte ich dann auf ein Alublech, vor den Rahmen. Da der Ölkühler zuvor hinter den Nasenlöchern saß und auch viel zu klobige Schläuche besaß, mußten diese erneuert werden. Ich habe das Glück, als Nachbar die Firma OPTIFLEX  (www.optiflex .de) zu haben. Diese haben Maß genommen und mir eine knappe Stunde später die neuen Schläuche gebracht. Service..........so soll es sein! 

Den Ladeluftkühler habe ich dann selbst gebaut:

Immer wieder eine kurze Anprobe:

Alles verschweißen lassen und lackieren: FERTIG!

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